In Zusammenarbeit mit den Anliegern wurden kürzlich die Querrinne in der Verlängerung des Kirchwegs sowie der zugehörige Entwässerungsgraben freigemacht. Diese Maßnahmen helfen dabei, Oberflächenwasser bei Starkregen schneller und kontrollierter abzuleiten und so Wege, Grundstücke und Gebäude zu schützen. Unsere Feuerwehr schaut im Laufe des Jahres immer wieder in kurzen Arbeitseinsätzen nach einigen Regeneinläufen, entleert und reinigt sie bei Bedarf und leistet damit einen wichtigen und sehr geschätzten Beitrag zur Vorsorge und Sicherheit im Ort. Gleichzeitig ist klar: Die Feuerwehr kann diese Aufgabe nicht jederzeit und überall allein stemmen – personelle und zeitliche Kapazitäten sind begrenzt.
Darum gilt:
Anlieger dürfen und können gerne selbst nach „ihrem“ Regeneinlauf schauen, Laub entfernen oder kleine Verstopfungen lösen. Jede helfende Hand unterstützt die Funktionsfähigkeit unserer Infrastruktur, besonders bei plötzlich einsetzendem Starkregen.
Hintergrundinfos: Starkregen- und Hochwasserkonzept der VG
Die Verbandsgemeinde arbeitet derzeit an einem umfassenden Starkregen- und Hochwasservorsorgekonzept, das bereits in anderen Ortsgemeinden vorgestellt wurde. Für Mörsbach startet die Erarbeitung voraussichtlich im Herbst 2026.
Die Finanzierung ist dabei voraussichtlich so geregelt, dass 90 % das Land Rheinland‑Pfalz übernimmt und 10 % die Verbandsgemeinde; für die Ortsgemeinde und Anlieger entstehen keine unmittelbaren Kosten. Das Konzept wird konkrete Maßnahmen, Gefahrenkarten und Empfehlungen enthalten. Als weiterführende Informationen für alle Interessierten, gibt es hier zwei hilfreiche Werkzeuge des Landes:
Sturzflutgefahrenkarten RLP
https://wasserportal.rlp-umwelt.de/auskunftssysteme/sturzflutgefahrenkarten
HydroZwilling Rheinland‑Pfalz (3D‑Simulation für jede Adresse)
https://hydrozwilling.rlp.de/
Mit dem HydroZwilling lassen sich die Auswirkungen von Starkregen für jedes einzelne Gebäude simulieren.