Wandergruppe Mudenbach - Nachlese zur Wanderung Hattert mit Rothenbach am 04. Februar 2026 | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Wandergruppe Mudenbach - Nachlese zur Wanderung Hattert mit Rothenbach am 04. Februar 2026

Begrüßt von einigen Ketten zurückkehrender Kraniche starteten 21 Teilnehmer zur Februar-Wanderung. Treffpunkt war der Parkplatz am Feuerwehrhaus in Oberhattert.

Die Wanderer mussten nur den Kleeberger Weg überqueren, dann führte ein Feldweg ca. 700 Meter den Berg hinauf bis unmittelbar unterhalb der Bahnlinie. Hier bog die Gruppe nach rechts ab und folgte einem Schotterweg und teilweise auf offenem Gelände parallel zu den Gleisen in Richtung Hachenburg. Wie erhofft, begegnete ihr dabei auf halber Höhe ein vorbeifahrender Zug. Zu dieser Zeit hatte noch ein weiterer Wanderer zur Gruppe aufgeschlossen, somit waren es insgesamt 22 Teilnehmer.

Nach insgesamt 1,4 Kilometern war der neue Bahnübergang an der B 414 erreicht. Der Weg war jetzt asphaltiert und führte talwärts bis zum Kleeberger Weg. Dieser wurde erneut überquert, und kurz darauf war schon der Steg über den Rothenbach erreicht. In der folgenden kleinen Kurve konnte die Sitzgruppe „Kaffeetanteneck“ bewundert werden. Sie war auch gerade „in Betrieb“, denn eine Familie mit Kleinkindern machte hier am Wasser Rast.

700 Meter nach dem Bahnübergang war nun der tiefste Punkt der Wanderstrecke erreicht. Die Gruppe wandte sich nach rechts und folgte ca. 450 Meter dem Weg am Waldrand vorbei, bis sie erneut nach rechts abbog, diesmal über einen ca. 150 Meter langen, leicht zerfahrenen Feldweg geradeaus zum renaturierten Rothenbach.

Hier mussten die Wanderer sich nach links wenden, um dem Bachlauf zu folgen. Bis zum Ortsrand von Hattert gab es jetzt nur Wiesen, übersät von unzähligen frischen Maulwurfshügeln. Doch nach ungefähr 600 Metern erwartete die Gruppe ein Highlight! Der „Rothenbach-Wasserfall“, welcher auch ein Grund dafür war, genau diese Strecke zu wählen. Hier wurde etwas länger verweilt.

Danach waren es noch einmal ca. 800 Meter bis zum Parkplatz, vorbei am neu errichteten „Ottosteg“ – schön anzuschauen waren die überdachten Sitzbänke und der stabile Tisch mit seiner kunstvoll bemalten Platte.

Nach einer Gesamtstrecke von 4,8 Kilometern freuten sich alle Wanderfreunde auf den Abschluss bei Kaffee und Kuchen, mit vielen Gesprächen und guter Laune. Wie schön, dass sie im Café bereits von drei Gleichgesinnten erwartet wurden, welche diesmal leider nicht aktiv an der Tour teilnehmen konnten.

Annemarie Becker