Bei frühlingshaften Temperaturen und herrlichem Sonnenschein starteten 19 Aktive am Hanwerther Weiher zur „Mühlenwanderung“. Nach dem kleinen Anstieg auf dem Osterweg führte die Route durch Hanwerth, wobei sich bis zum Ortsrand nach und nach noch weitere 5 Wanderer der Gruppe anschlossen.
Auf dem Weg nach Laad wurde die Brücke über den Rothenbach passiert und wenig später in der Ortsmitte die K 10 überquert. Dann folgte der angekündigte Anstieg über unbefestigte Wege. Diese waren jedoch im Gegensatz zu den Vortouren dieser Wanderung größtenteils trocken und gut begehbar.
Nach jetzt knapp 2 Kilometern war der höchste Punkt erreicht. Von hier hatte man eine gute Fernsicht auf einige Nachbargemeinden, bevor es wieder talwärts ging – hinab zur Krambergsmühle. Am Rand des Anwesens wurde kürzlich vom NABU eine Infostation aufgestellt, woran ein knallgelber Bienenfutter-Automat (ein umfunktionierter Kaugummiautomat) mit Blumensamenkapseln und ein passender Briefkasten für die geleerten Kapseln angebracht sind.
An der Krambergsmühle vorbei gelangten die Wanderer zur K 10. Hier fließt die Wied unter einer Brücke hindurch weiter in Richtung Hanwerth. Auch die Gruppe musste die Straßenseite wechseln, um an einem Mühlengraben entlang in die gleiche Richtung zu gehen. Der Pfad führte bis zur Marzauer Mühle und wurde dann zu einem befestigten Weg.
Nach mittlerweile ca. 4,5 Kilometern war die L 265 erreicht und musste überquert werden, was mit der großen Teilnehmerzahl gar nicht so einfach war … Auf dem Rad- und Wanderweg waren es nun nur noch ein paar hundert Meter – an der Hammermühle vorbei bis unterhalb des Wochenendgebietes und dort noch einmal auf die andere Straßenseite zur Einfahrt auf den Parkplatz am Hanwerther Weiher.
Mit Fahrgemeinschaften wurde wie geplant ein Café angesteuert, um dort eine Weile bei wohlverdientem Kaffee und Kuchen zu plaudern.
Annemarie Becker