24 Wanderer starteten vom Friedhofsparkplatz Marzhausen aus zu einer zweiten Herbsttour – bei blauem Himmel (mit ein paar Wolken), Sonnenschein und teilweise kräftigem Wind -, beginnend durch die Gartenstraße, über die Schulstraße und die Bergstraße bis zur Grillhütte.
Auf breiten Wegen mit unterschiedlichem, festem Untergrund ließ sich die Wanderstrecke von 4,6 Kilometern sehr gut gehen. Dabei wurden im hügeligen Gelände insgesamt etwa 100 Höhenmeter bewältigt, gut verteilt in 1-Kilometer-Abschnitten:
1 Kilometer zum „Nöchelchen“ bergauf, knapp 1 Kilometer bergab bis zum Wald, daran entlang dann wieder rund 1 Kilometer ein leichter Anstieg bis zur „Luisenlust“. Das gemächliche Tempo ließ dabei genügend Zeit für die Betrachtung der Landschaft - die wunderschöne Rundumsicht auf einige Nachbargemeinden, auf Felder, Wiesen und bunt belaubte Wälder. Der Blick reichte dabei bis zum Rand der Kroppacher Schweiz auf der einen – und dem Windpark im Raum Gebhardshain auf der anderen Seite.
Ein Zielpunkt der Wanderung war die Hinweistafel auf die Schloss- und Gartenanlage der Rheingräfin Louise in der Gemarkung Müschenbach. Das Schlossgebäude brannte im Jahre 1796 ab und wurde nicht wieder aufgebaut. Außer dieser hölzernen Tafel deuten lediglich einige Erdwälle auf das ehemals prächtige, terrassenförmige Areal hin.
Die verbleibende Strecke - rund 1,6 Kilometer - führte geradewegs zurück nach Marzhausen, über den Birkenweg und die Gartenstraße bis zum Parkplatz. Hier sammelten sich die einzelnen Grüppchen, um die Weiterfahrt zum Café anzutreten. Dort trafen sie auf drei weitere Wanderer, welche diesmal leider nicht mit am Start waren, jedoch gerne der anschließenden Berichterstattung lauschen und am Austausch teilnehmen wollten.
Annemarie Becker