Wandergruppe Mudenbach - Nachlese zur Neujahrs-Schneewanderung am 07. Januar 2026 Mudenbach - Hattert | Aktuelle Nachrichten und Informationen

Wandergruppe Mudenbach - Nachlese zur Neujahrs-Schneewanderung am 07. Januar 2026 
Mudenbach - Hattert

Vorausgegangen waren Vortouren der Wanderführerin an Silvester und den folgenden Tagen. Es gab unterschiedliche Prognosen im Bezug auf das Wanderwetter - und genau so verhielt es sich auch von Tag zu Tag:

Silvester - leichter Schneefall; zwei Tage später - herrlicher Sonnenschein; weitere zwei Tage danach - Schneeverwehungen, so dass eine Spur getreten werden musste …

Am eigentlichen Wandertag schien vormittags die Sonne, und erneuter Schneefall war erst für den späteren Nachmittag angekündigt. Es kam jedoch ein wenig anders:

Sammelpunkt war am Weihnachtsbaum beim DGH. Ein Dutzend „winterfester“ Wanderer startete von hier aus - erst durch den Mühlenweg, über die Hachenburger Straße hinweg zum Festplatz und von dort den verschneiten Weiherweg entlang bis zum „Schlüsselsweg“.

Auf der anderen Seite gab es nur einen Feld- und Wiesenweg, welcher streckenweise von Wildschweinen verwühlt war. Er führte am Waldrand an den Fuchshöhlen vorbei und lag unter einer dichten Schneedecke. Und dann gab es tatsächlich ein kleines Schneegestöber! Wie gut, dass einige Wanderfreudige ihre Walkingstöcke dabei hatten, denn es ging etwa 700 Meter durch das Gelände bergan bis zur K 15.

Hier gab es eine unerwartete Rast: Ein neues Mitglied der Wandergruppe hatte im Rucksack eine kleine Überraschung für alle dabei – kleine Fläschchen Hochprozentiges gegen Kälte und Wind und herzhafte Würstchen für die Hungrigen zur Stärkung. Dem Spender sei Dank! Nun war auch schon ein Drittel der Gesamtstrecke von 5,3 Kilometern mit dem längsten Stück Steigung zurückgelegt.

Nach Überquerung der Straße ging es wieder am Wald entlang und mit einer kurzen Umleitung auch hindurch, da der Weg in einer Senke von umgestürzten Bäumen blockiert war. Etwa 500 Meter weiter erreichte die Gruppe im Wald die Gemarkungsgrenze von Mudenbach und Hattert. Und zur Abwechslung führte die Strecke eine ganze Weile leicht bergab und wieder ins freie Feld. Hier bot sich ein wunderbarer Blick über die weite Landschaft mit den verschiedenen Ortsteilen von Hattert und in der Ferne auf das Hachenburger Schloss.

Zwar befanden sich die Wanderer auf einem geteerten Weg, doch auch dieser war verschneit. Als er wieder bergan führte, zeigte er deutliche Schlittenspuren. Es ging an einem Bauernhof vorbei auf einen kleinen Feldweg, und dann wurde es noch einmal holprig. Für ein paar hundert Meter musste durch kleine Schneewehen gestapft werden.

Zur Freude aller war der Hochsitz nahe der Gemarkungsgrenze bereits in Sicht. Von dort aus befand man sich auf einem vertrauten Weg bergab, am Fischweiher im Hartenberg vorbei. Kurz darauf bog die Gruppe an der großen Kreuzung der Feldwege links ab. Nach nur ein paar hundert Metern erreichte sie den Mühlenweg und damit im weiteren Verlauf wieder das DGH, den Ausgangspunkt der Wanderung.

Hier warteten die Autos auf ihre Fahrer, um sie zur abschließenden Kaffee- und Erzählstunde zum vereinbarten Treffpunkt zu bringen.

Es war ein schöner Abschluss, doch diese Zeitspanne hatte gereicht, um die Straßen mit einer mehligen Schneedecke zu versehen. Zum Glück sind alle gut nach Hause gekommen.

Annemarie Becker